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Buchlesung
Montag, 31. Mai 2010

„Im Tal der weißen Pferde" mit Herbert Schida in der Ilmenauer Bibliothek am 8. Juni 2010.

Ober- und Unterpörlitz sind heute Ortsteile der Stadt Ilmenau. Herbert Schida nennt sie in seinem Roman „Im Tal der weißen Pferde", Alfenheim. Warum, das können Sie in der Lesung des Autors in der Bibliothek Ilmenau am 8. Juni 2010 erfahren (Beginn: 19:30 Uhr). Um 526 gehörten diese Siedlungen zum Königreich Thüringen und in ihrer Gemarkung entspringt die Wip (Wipfra). Sie findet ihren weiteren Weg durch das obere Wiptal (Wipfratal), dem Tal der weißen Pferde. Es ist das Stammgebiet des Gaugrafen Herwald, der mit seinen drei Söhnen in Rodewin (Neuroda) lebt und dort Pferdezucht betreibt. Sie sind die Hauptpersonen in dem historischen Roman und der Leser begleitet diese Familie bis ins Jahr 529. Das Leben in der Sippe, die Freundschaften zu den Thüringer Königshäusern, Liebe, Treue, Verrat und Kampf bestimmen ihr Leben.
Es kommt zu einer kriegerischen Auseinandersetzung mit den Franken, die westlich des großen Thüringer Königreiches leben und die Grenzbewohner durch stetige Überfälle ins Innere des Reiches drängen. Wie werden die Thüringer darauf reagieren? Kommt es zum Krieg gegen den gutausgerüsteten und kampferprobten Feind? Dieses und auch die Bedeutung der germanischen Mythologie für die Menschen in ihrem Leben, erfahren die Leser im Roman. Autor Schida wird in seiner Einführung zu der Lesung einen kurzen Einblick in diese Zeit geben und Fragen hierzu gern beantworten.

Karte Oberwipgau

Karte vom Oberwipgau (anno 526), dem Gebiet, das zwischen den Rinsbergen (Reinsbergen), dem Wilberg (Willingerberg) und Alfenheim (Unterpörlitz) liegt.

 

 
 

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